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kreativ W U N D E R - Dörte Herrmann
Jubiläum-kreativwunder
M e n u
P

 

Creative VIP: Dörte Herrmann

 

VORSTELLUNG:

Dörte Herrmann ist ein kreatives Energiebündel, was die Talente sehr vielseitig einzusetzen weiß. Sie schreibt, dichtet, malt farbenprächtige Bilder, und hat mehrere Preise gewonnen.
Die sinnliche Mutter präsentiert sich auf einer umfangreichen Webseite, die „feminin-verspielt“ daher kommt und von ihrer Kreativität sehr viel zeigt.
Ihre Art mit Worten umzugehen, fasziniert immer mehr Menschen, und es wäre wünschenswert, wenn sie auch verstärkt im Fernsehen zu bewundern wäre. Sie freut sich über Aufträge textlicher oder illustratorischer Art bzw. malt Ihr Lieblingsmotiv auf Leinwand. Alles kein Problem, einfach per eMail melden!

 

I N T E R V I E W

 

 

Fragen von Rolf Mahler: RM Frage: 

     kreativwunder:  

 

Wann haben Sie selbst gemerkt, über kreative Fähigkeiten zu verfügen?

   In der Kindheit natürlich, denn da entdecken wir das alle, aber nicht alle behalten wir unsere Fähigkeiten und kultivieren sie. Ich gehörte, wenn auch nicht ganz geradlinig, zu diesen Glücklichen, denn ich konnte mich in vielen Bereichen ausprobieren, und heute nutze ich die unterschiedlichen Möglichkeiten des Ausdrucks mit Freude.

 

Wortgewaltig verstehen Sie es, in prägnanten Sätzen starke Emotionen wider zugeben- welche Vorbilder haben Sie persönlich, wenn es ums Schreiben geht?

   Ich verehre Ingeborg Bachmann, Isabel Allende, Else Lasker-Schüler, Marguerite Duras, Rose Ausländer, Birgit Vanderbeke...
Ja, ich lese vorwiegend Frauen, ich mag die weibliche, weiche und verinnerlichte Art, die Welt zu betrachten mehr als die äußerliche männliche. Ich schätze allerdings auch die Gedichte von Rilke, Verlaine, und die Bücher von Marquez, Hesse, Wilde, Kundera, Coelho...


 

Schreiben kann eine Therapie sein, war das schon mal so bei Ihnen?

   Sich auszudrücken hat immer etwas Heilendes, Ordnendes, auch Kommunikatives. Ich sehe den Autor oder Dichter als eine Art Stellvertreter für das Empfinden von besonders starken Emotionen und deren Darstellung, ähnlich einem Schauspieler.
Das heißt, wenn er zum Beispiel über ein schlimmes Erlebnis schreibt, muss er das nicht zwangsläufig erlebt haben, aber er kann es sich besonders gut vorstellen, sich hineinversetzen, ebenso wie ein Schauspieler. Er verändert die Wirklichkeit, er sublimiert, das ist Kreativität, nicht Therapie im Krankheitssinne.


 

Wer zeichnen kann, hat meistens auch beim fotografieren ein gutes Händchen! Machen Sie „gute“ Fotos?

   Hm, gute Frage, würde ich gerne, wenn ich eine Kamera hätte. ;-)
Bis dahin fotografiere ich meine Innenwelt mit dem Pinsel...


 

Das Internet gewinnt immer mehr an Bedeutung, wie sieht es bei Ihnen persönlich aus?

   Ich mag das Internet schon wegen der Möglichkeit der schriftlichen Kommunikation! Ich recherchiere viel und nutze vor allem die Möglichkeiten der Präsentation im Internet sehr gern. Übrigens, ich schreibe nicht mehr mit Feder und Tinte, allerdings male ich noch per Hand... ;-)

 

Wie sollte Ihrer Meinung nach ein gutes Kinderbuch verfasst worden sein?

   Mit Herz, Phantasie, Tiefsinn und vor allem mit Humor, kurz mit Verve! Und ich schätze Illustrationen, die Kindern und Erwachsenen gerecht werden, beste Beispiele (Vorbilder von mir) Doris Eisenburger, Christa Unzer und Anastassija Archipowa, alle drei wundervolle Künstlerinnen.

 

Was gibt es sonst noch für kreative Ventile bei Ihnen?

   Ich tanze.
Seele, Körper und Geist im Gleichgewicht zu halten, ist eine der wichtigsten Aufgaben im Leben, finde ich. Ein schönes Bild dafür sind "Die drei Vulkane" des "Kleinen Prinzen", man muß sie fegen, damit sie offen bleiben und gleichmäßig brennen statt zu explodieren.
Man könnte sagen, meinen Geist "fege" ich also im Schreiben, meine Seele im Malen, meinen Körper im Tanz, wobei natürlich alle Grenzen fließend sind.


 

Sollte der Kunst Unterricht in der Schule verstärkt werden, bzw. die Kreativität der Schüler gefördert werden?

   Unbedingt! Malen ist ein Handwerk, und deshalb sollen Techniken und Wissen (weiterhin) beigebracht werden, allerdings darauf aufbauend mehr Möglichkeiten zur Kreativitätsentfaltung zur Verfügung gestellt werden.
Mehr Stunden, mehr Arbeitsgemeinschaften am Nachmittag, ein Schulatelier, das würde ich mir für Schüler wünschen. Und:
Es sollte keine Noten in diesem Fach geben, denn Kunst und Kreativität entziehen sich diesem engen Bewertungssystem und entmutigen zu viele Kinder, die dann leider nie wieder einen Stift anfassen.


 

Glauben Sie an ein Leben nach dem Tod- wenn ja, spielt dann Ihre Kreativität noch eine Rolle?

   Interessantes Thema, eines der Wichtigsten, dass sich uns unentwegt entzieht. Meine Phantasie hat keine Grenzen, wieso sollte es meine Seele haben?
Ich bin der Ansicht, dass nichts endet und nichts vergeht, sich lediglich verändert. Mit meiner Kreativität habe ich dann hoffentlich hier schon ein wenig bewegt und das ein oder andere Herz berührt sowie den ein oder anderen Gedanken gepflanzt.
Übrigens, ich male Engel und Feen, weil sie für mich das Gegen(leicht-) gewicht zum Materialismus, zur Starrheit und zur Angst darstellen, die unsere irdische Existenz leider derart prägen.


 

Träumen Sie viel und intensiv oder hängt es unter Umständen bei Ihnen vom Mond ab?

   Ich träume viel, ob Mond oder nicht, selbst wenn ich wach bin... ;-)


Vielen Dank für das Interview.

 

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© COPYRIGHT April 2008 by kreativwunder
& Dörte Herrmann

 

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