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kreativ W U N D E R - Martina Ittenbach
Jubiläum-kreativwunder
M e n u
P

 

Creative VIP: Martina Ittenbach

 

VORSTELLUNG:

Martina Ittenbach ist eine kernige Schauspielerin, die sowohl beim Theater als auch beim Film und Fernsehen arbeitet. Wobei ihre Augen besonders eindrucksvoll sind. Ihre Ausbildung dauerte von 1996 - bis 1999, bei der Schauspielschule Ruth v. Zerboni (München). Sie besitzt eine Liebe für Horror-Filme, was vielleicht auch an ihrem Ex-Ehemann Olaf liegt, der in der Welt des Horrors einen bekannten Namen hat.
Sie wirkte u. a. in dem Splatter Film „House of Horrors - Chain Reaction“ mit, wo auch der Weltstar Jürgen Prochnow mitspielt. Martina hat eine internationale Fangemeinde und man darf sich auf weitere Kunstwerke mit ihr freuen.

 

I N T E R V I E W

 

 

Fragen von Rolf Mahler: RM Frage: 

     kreativwunder: kreativwunder 

 

Was ist der Unterschied zwischen Erwachsenen und Kindern bei einer Theatervorstellung?

   Der Unterschied ist natürlich, dass Kinder wahnsinnig begeisterungsfähig sind. Sie fiebern mit und schreien, oder fangen an zu weinen, wenn ihnen der Verlauf des Stückes nicht passt.
Kinder sind voll dabei mit Körper und Seele.


 

Gäbe es keinen Ehemann namens Olaf, wäre dann das Interesse am Horror auch so groß?

   Ich war schon immer ein großer Bewunderer des Horrorgenres! Ich finde es immer faszinierend wie sehr einem Filme Angst einjagen können. Obwohl man doch genau weiss, dass man vor dem Fernseher sitzt und einem nichts passieren kann, ziehen einen diese Filme so sehr in den Bann, dass man sich manchmal vor Angst und Grusel am liebsten hinter der Couch verkriechen möchte. Natürlich hat mir mein Mann letztendlich die Möglichkeiten gegeben, in Horror, Thriller und Fantasy Filmen zu spielen. Ich habe ihn auch 2002 bei dem Horrorfilm „Garden of Love“ kennen gelernt.

 

Trotz Schauspieler-Legenden wie Vincent Price oder Christopher Lee, ist das Horror Genre für viele Kritiker (in Deutschland) nach wie vor eher zweitrangig, tut das weh?

   Es ist nur ein Phänomen des „ach so sauberen“ Deutschlands! In anderen Ländern gibt es dieses Problem nicht und Horror Filme werden dort sogar gefördert. Das ist leider bei uns nicht möglich.

 

Durch das Internet gibt es die Möglichkeit, den manchmal grausamen realen Tot echter Menschen zu sehen, wie stehen Sie dazu?

   Davon halte ich nichts, die gefakten Tode in Filmen mit viel Kunstblut und special effects sind ja auch ganz was anderes. Wenn ich mir einen Film anschaue in dem Menschen verfolgt, getötet und zermetzelt werden, weiss ich ganz genau wie es gemacht wird, wie sich die Schauspieler dabei fühlen usw.
Dafür gibt es schließlich Filme, um der Realität zu entfliehen. Ich persönlich finde es pietätlos, echte Videos sterbender oder toter Menschen überhaupt ins Internet zu stellen.


 

Welcher Horror-Film hat Ihnen bisher am besten gefallen?

   Oh da gibt es einige. Texas Chainsaw Massacre, The Hills have Eyes, Saw, diese Filme sind für mich sehr spannend. Natürlich auch Gruselfilme wie: The Grudge, Ring, Dead Silence, White Noise.
Im Grunde aber schaue ich jedes Genre, von schnulzigen Bollywoodfilmen über Kriegsfilme und Thriller hin zu Komödien. Also ich bin nicht nur auf Horror Filme fixiert.


 

Was ist Ihr nächstes großes Projekt?

   Momentan drehe ich noch für „Legend of Hell“ , ein Fantasyabenteuer mit verschiedenen Kreaturen, Kämpfen und natürlich viel Blut. Im Anschluss werden neue Projekte starten, u.a. ein Film unter der Regie von Michael Effenberger (Tortura), dann habe ich noch meinen ersten eigenen Kurzfilm vor und noch 2 andere Filme. Wenn alles klappt, habe ich dieses Jahr ganz schön zu tun.

 

Haben Sie nach Drehschluss eines Splatter Films nachts Albträume, oder ist das nur eine normale Arbeit für Sie?

   Es kann gar nicht zu Albträumen kommen, da bei den Dreharbeiten alles ganz anders aussieht und ab läuft, als es im Endeffekt im Film für die Zuschauer rüberkommt.
Mir macht dieser Beruf großen Spaß, egal ob ich einen Horrorfilm, einen Thriller oder eine Komödie drehe, ich gehe jeden Abend glücklich ins Bett. Denn ich kann das machen, was ich immer wollte und es ist alltäglich für mich geworden.


 

Märchen und Horror-Filme haben oft Parallelen, so auch zu anderen Genres, was ist Ihre Meinung dazu?

   Es wird schon seit längerer Zeit alles gekreuzt. Action mit Comedy, Horror mit Märchen und andersrum. Ich persönlich finde, dass durch eine gute Mischung der Genres, tolle Filme entstehen können.

 

Könnten Sie zu Ihren Hobbys Afro und Jazz etwas mehr verraten?

   Tanzen war schon immer meine größte Leidenschaft.
Ansonsten lese ich sehr gerne Bücher von Joy Fielding, Tess Gerritsen, Karen Slaughter und Peter James. Natürlich hauptsächlich Thriller.

Der Rest meines Lebens dreht sich um Film. Ich sehe mir auch jede Woche die neuesten Filme an und in unserem DVD Schrank gibt es schon keinen Platz mehr.


 

Gibt es neue Trends im Horror-Film Genre?

   Nachdem die „Torture Welle“ abgeklungen bzw. von Frankreichs Filmindustrie übernommen wird, zeichnet sich in den Staaten wohl eindeutig die Richtung der Remake Verfilmungen ab.


Vielen Dank für das Interview.

 

Filmografie:

2009 "Don`t pay the bill"
2008 "Familienratgeber 2"
2008/2009 "Legend of Hell"
2006/2007 "Dard Divorce"
2006 "Seed"
2005 "Chain Reaction" US Title: House of blood
2004/2005 "Familienratgeber"
2003 "Garden of Love"
1999 "Schwestern"
"Saubere Sache"
1998 "Blutiger Ernst"

Theatre:
1999 - 2005
Münchner Theater für Kinder/Munich

 
 
Immer ein Besuch wert:


Martina Ittenbach

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