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kreativ W U N D E R - Patrick Breil (Paddy) und Michael Kühn
Jubiläum-kreativwunder
M e n u
P

 

Creative VIP: Patrick Breil (Paddy) und Michael Kühn

 

VORSTELLUNG:

Die 2AUBERER, alias Patrick Breil und Michael Kühn, präsentieren in ihren Shows Zauberei, Illusionen, Jonglage & Artistik, gepaart mit viel Situationskomik und Sprachwitz ...
Ihre Vielseitigkeit ist unglaublich, so wie ihr Können, wenn es darum geht, das Publikum im wahrsten Sinne des Wortes zu verzaubern. Man darf sicherlich noch viel von den 2auberern erwarten, und ihre gegensätzlichen Charakter ergänzen sich auf der Bühne prima zu einem Fest der Sinne.

 

I N T E R V I E W

 

Fragen von Rolf Mahler: RM Frage: 

     kreativwunder:  

 

Patrick = PATRICK BREIL            Michael Kühn = MICHAEL KÜHN

 

 

  Was haltet Ihr von der TV-Serie, in der ein Magier hinter einer Maske viele gute Tricks verrät?

   Michael Kühn  Zum einen vergessen die Zuschauer sehr schnell das Gezeigte und zum anderen spornt es uns natürlich an, exakt den Effekt, den der Maskierte Magier verraten hat, mit einer anderen Methode vor Publikum zu zeigen und so auch die zu täuschen, die das angebliche Geheimnis bereits kennen.

Patrick Breil  Und last, but not least hat uns der Maskierte Magier zu einer Nummer inspiriert, die uns inzwischen so ans Herz gewachsen ist, dass wir kaum eine Show ohne sie zeigen und die beim Publikum sehr gut ankommt.
Es handelt sich um eine Parodie des Maskierten Magiers. Das Video dazu läuft auch auf Youtube sehr erfolgreich - weil natürlich das Suchwort "Maskierter Magier" sehr gern genommen wird :-)

 

 

 Woher kommt Eure Vielseitigkeit (Ihr könntet einen Zirkus-Abend fast allein gestalten)?

   Michael Kühn  Ich habe ja mit Sprechzauberei angefangen und viele Jahre nichts anderes gemacht. Mein Kollege hat mit Jonglage, Artistik und Feuershow angefangen und hat später Zaubereien zu Musik in sein Repertoire aufgenommen. Als wir das erste Mal zusammengearbeitet haben, hatten wir also quasi schon drei Sparten auf einmal abgedeckt.
Patrick Breil  Und in der Zeit der Zusammenarbeit haben wir uns gegenseitig inspiriert - Michael hat mit Jonglage und Feuershow angefangen, und ich mach jetzt auch Sprechzauberei ...
Unser Repertoire wächst also ständig. Und wir sind in unserer Persönlichkeit so unterschiedlich, dass wir unsere Vielseitigkeit auch ganz bestimmt bewahren werden!

 

 

 Kostüme, Show-Utensilien, magische Apparaturen, das ist doch alles mit Kosten verbunden, die erst mal investiert werden wollen, wie habt Ihr diese Hürde geschafft?

   Patrick Breil  Viele Jahre haben wir das Ganze ja - unabhängig voneinander - mehr oder weniger als Hobby gemacht. Und wenn man dann mal dahinter gekommen ist, wie man an bezahlte Aufträge kommt, dann wird aus dem Ganzen ein sich selbst finanzierendes Hobby.
Michael Kühn  Und solange man nicht auf die Einnahmen als Lebensunterhalt angewiesen ist, kann man auch das ganze verdiente Geld in neue Sachen stecken. Und so kommt über die Jahre ein beachtliches Arsenal zusammen!

 

 

  Könntet Ihr Euch vorstellen, eine TV-Serie als Zauberer zu bestreiten
(z. B. die US-Serie "Der Magier" mit Bill Bixby)?

   Michael Kühn  In der genannten Serie ist Bill Bixby ja mehr als Schauspieler zu sehen - und das gehört gar nicht zu meinen Lebenszielen! Aber auch alles andere was mit Fernsehen und Zauberei zu tun hat, lehne ich eigentlich ab. Man weiß nie, für welchen Zweck man "verwurstet" wird in der heutigen privaten TV-Landschaft ...
Das einzige was ich mir vorstellen könnte wäre, wenn jemand eine Dokumentation über uns oder einen Mitschnitt einer unserer Shows drehen möchte - fürs Regionalfernsehen oder ein drittes Programm. Da würd ich mich einigermaßen sicher fühlen.
Patrick Breil   Ich bin grundsätzlich für alles offen. Hauptsache ist, dass die Sendung mit Niveau abläuft. Wobei mir grundsätzlich eine Dokumentation auch am liebsten wäre. Ich konnte bereits bei mehreren TV-Aufzeichnungen dabei sein. Alles lief super ab. Wie das allerdings bei den Privaten aussieht? Da bin ich jetzt auch ein wenig vorsichtiger.

 

 

  Viele Tricks sind durch moderne Medien wie das Internet verraten worden, ist es nicht frustrierend, vielleicht Monate oder Jahre an einem Trick gearbeitet zu haben und dann wird er eines Tages im Web erklärt?

   Michael Kühn  Das ist das gleiche Phänomen wie mit dem Maskierten Magier - erstens spornt es an, weiter kreativ zu sein und Sachen selbst zu entwickeln, die noch nicht verraten wurden und andererseits gibt es noch genug Menschen, die eine Zaubershow anschauen, um sich verzaubern zu lassen.
Patrick Breil  Und genau das ist ja der Sinn! Wenn man weiß wie es funktioniert ist der Zauber verflogen. Weiß man es nicht kann man sich zurücklehnen und staunen, träumen.

 

 

  Ist unter Zauberern die Kollegialität oder die Konkurrenz stärker?

   Michael Kühn  Ich empfinde eine große Konkurrenz bei den Zauberern - aber das kann subjektiv sein. Bei den Jongleuren ist das anders. Wenn da einer etwas kann und jemand anders es lernen will, dann übt man halt zusammen ...
Patrick Breil  Bei den Zauberern gibt es ganz viele mit sehr großen Egos, die hauptsächlich damit beschäftigt sind, ihre Erfolge aufzuzählen. Natürlich nicht alle!
Ich glaube, man schart eine Hand voll Kollegen um sich, unter denen dann die Kollegialität und Freundschaft überwiegt. In diesem kleinen Kreis hat man dann keine Geheimnisse, man respektiert sich gegenseitig.

 

 

  Welche großen Zauberer / Künstler auf der Welt haben Euch geprägt?

   Michael Kühn  Also früher war das David Copperfield. Er war auch so der Erste, den ich im Fernsehen gesehen hab. Aber das hat sich relativiert. Heute sind es andere Leute, deren Namen teilweise nur in der Szene bekannt sind. Ich mag Helge Thun, Topas und noch ein paar andere.
Patrick Breil  Bei mir waren das vor allem Siegfried und Roy. David Copperfield war auch nicht schlecht. Allerdings hat mir David live überhaupt nicht gefallen. Liegt wohl daran, dass er im TV immer mit Kamera-Tricks gearbeitet hat, die so auf einer Bühne überhaupt nicht darstellbar sind. Dann ist die Erwartungshaltung einfach zu groß ...

 

 

  Kinder sind ein begeistertes Publikum; es ist doch sicherlich ein Unterschied, ein Programm für Kinder oder Erwachsene zu gestalten?

   Michael Kühn  Es ist ein erheblicher Unterschied. Deshalb sind das auch zwei ganz unterschiedliche Sparten der Zauberei. Es ist sogar eher selten, dass ein Zauberer sowohl Kinder- als auch Erwachsenenprogramme macht.
Patrick Breil  Aber uns macht beides Spaß! Nur funktioniert das Wecken der Begeisterung auf ganz unterschiedliche Weise. Und dabei sind Kinder teilweise sogar schwerer zu täuschen als Erwachsene!

 

 

 Warum sind Kinder schwerer zu täuschen als Erwachsene?

   Patrick Breil  Kinder denken viel einfacher und kommen daher oft auf die Lösung. Als Zauberkünstler versucht man möglichst spektakuläre Effekte mit relativ einfachen Prinzipien umzusetzen.
Ein Erwachsener kommt gar nicht erst auf die Idee, dass dies so funktionieren könnte. Kinder denken da oft direkter. Einfacher bedeutet aber nicht leichter ...

 

 

  Wie sieht ein Zauberer einen Kollegen bei der Arbeit - worauf achtet er zuerst?

   Michael Kühn  Ich hab Gott sei Dank immer noch die Fähigkeit, mein ganzes technisches Hintergrundwissen auszuschalten, wenn ich einen Kollegen anschaue. Es gibt da dann nur zwei Möglichkeiten: Mir gefällt was er macht oder nicht! So einfach ist das ...
Naja, unterbewusst denkt man schon: Geil gemacht, warum bin ich nicht drauf gekommen, das so und so zu machen ... :-)
Patrick Breil  So ähnlich empfinde ich es auch. Wobei ich schon auf die Technik achte. Grundsätzlich zählt nicht was er macht und wie schwer es ist, sondern wie der Künstler es präsentiert.

 

 

  Wovon träumt Ihr, wenn es um ein großes Projekt in der Zukunft geht?

   Michael Kühn  Bei mir ist es auf jeden Fall nichts mit Fernsehen, Las Vegas oder berühmt sein ...
Von unserer Kunst gut leben zu können, Spaß daran zu haben, weiter kreativ zu sein - und wenn es sich ergibt, ein eigenes Zaubertheater zu haben! ;-)
Patrick Breil  Ich bin mit unseren Erfolgen recht zufrieden. Wenn die Entwicklung sich entsprechend fortsetzt, kann überhaupt nichts schief gehen. Ich hätte jetzt nichts gegen TV-Shows und einen hohen Bekanntheitsgrad. Las Vegas wäre auch nicht schlecht, allerdings nicht als Dauerprojekt.



Vielen Dank für das Interview.

 

 

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