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kreativ W U N D E R - Susanne Behr
Jubiläum-kreativwunder
M e n u
P

 

Creative VIP: Susanne Behr

 

VORSTELLUNG:

 

Susanne Behr kreiert wundervolle farbenprächtige Bilder in Öl, Acryl und Aquarell. Ihr Stil zeichnet sich durch eine sparsame Farbauswahl aus; dafür sind die Farben umso intensiver gehalten. Die Motive vermitteln starke Emotionen, die oft unter die Haut gehen.

Als etablierte Malerin gehen ihre künstlerischen Ambitionen weiter: Sie schreibt Kinderbücher, macht neuerdings Skulpturen und ist darüber hinaus sehr engagiert.
Susanne Behr, die Autodidaktin, hat mittlerweile über 30 Ausstellungen präsentiert und ihre Schaffenskraft wird von Tag zu Tag beeindruckender.

 

I N T E R V I E W

 

 

Fragen von Rolf Mahler: RM Frage: 

     kreativwunder:  

 

Wann haben Sie gewusst, Ihr Leben als Künstlerin zu bestreiten?

   Künstlerische Ambitionen hatte ich immer schon. Doch nach dem Abitur habe ich auf Drängen meiner Eltern zunächst einen „anständigen Beruf“ erlernt. Ich machte eine Lehre zur Bankkauffrau, später noch ein Studium zur Bankfachwirtin. Mit der Malerei begann ich erst 1997, einige Jahre nach der Geburt meines Sohnes.

Anfangs hatte ich nicht vor, meine Arbeiten auszustellen, ich malte nur für mich. Doch wie es der Zufall will, lernte ich eines Tages Don Lenzen kennen, einen alten Düsseldorfer Künstler und Weggefährten von Josef Beuys. Er sah meine Bilder, sie gefielen ihm und er organisierte die ersten Ausstellungen für mich. So kam Eines zum anderen und mittlerweile gehört die Malerei für mich einfach zum Leben dazu, obwohl ich mein Leben nicht damit „bestreite“.
Es ist und bleibt ein "Hobby", auch wenn es immer professioneller wird.


 

Haben Sie manchmal das Gefühl mehrere Dinge gleichzeitig tun zu wollen?

   Ich habe nicht nur das Gefühl, es tun zu wollen, ich versuche es sogar des Öfteren, was nicht selten im Chaos endet.

 

Was halten Sie von der amerikanischen Maler-Legende Bob Ross?

   Ich habe eine geteilte Meinung zu Bob Ross. Das 1. Mal sah ich ihn vor ca. 3 Jahren im Niederländischen TV, als ich dort Urlaub machte. Ich war fasziniert, wie dieser Mann es schaffte, mit einfachsten Mitteln innerhalb von einer Stunde ein Bild zu zaubern. Wieder daheim, suchte ich im Net nach dem Künstler und sah einige Zeit später, dass im Bayrischen Rundfunk seine Sendungen liefen. Ich habe einige Folgen aufgenommen und muss zugeben, dass ich mir diverse Tricks von ihm abgeschaut habe.
Die Bilder selber jedoch finde ich recht kitschig, die von ihm angebotenen Farben und Pinsel recht teuer, jedoch bewundere ich sein Talent und seine Fähigkeit zur Vermarktung.


 

Was würde es für Sie bedeuten zu erblinden, im Hinblick auf ihre Kreativität?

   Ich denke, zu erblinden wäre für mich genauso schlimm wie für jeden anderen Menschen, da das Auge nun einmal das wichtigste Sinnesorgan ist, welches wir besitzen. Ich habe mir die Frage in letzter Zeit oft gestellt, da bei mir festgestellt wurde, dass mein Gesichtsfeld ein wenig eingeschränkt ist. Durch regelmäßige Kontrollen wird überprüft, ob sich dieser Zustand verschlechtert, was jedoch bisher zum Glück nicht der Fall war.

Sollte ich irgendwann einmal erblinden, wäre das jedoch nicht das Ende der Kreativität für mich. Auch nur mit den Händen bzw. mit dem Tastsinn kann man kreativ sein, also denke ich, dass ich mich auf das Formen von Skulpturen, vielleicht mit Ton o.ä. Material, verlegen würde.

 

Wo fängt bei Ihnen die Erotik an und wo hört sie auf?

   Auch wenn meine Bilder teilweise erotisch anmuten, möchte ich auf diese Frage nicht antworten. Das ist privat und soll auch so bleiben.

 

Wie wichtig ist das Internet für eine Künstlerin wie Sie?

   Sehr wichtig. Das Internet ist ein Medium, welches es mir ermöglicht, meine Kunst einem breiten Publikum vorzustellen und auf diese Weise neue Kontakte zu knüpfen. Durch Gästebucheinträge oder aber auch die Vorstellung einzelner Arbeiten in diversen Foren bekommt man ein breites Feedback aus aller Welt, auf das man verzichten müsste, gäbe es das Net nicht. Zudem ist das Internet eine Informations- und auch Inspirationsquelle, die man auf diverse Weise nutzen kann.

 

Würden Sie Alice Schwarzer malen, wenn ja, wie wäre die Farbauswahl?

   Nein, definitiv nicht. Aber das hat weniger etwas mit der Person von Alice Schwarzer als mit der Tatsache zu tun, dass ich mittlerweile nur noch Personen male, zu denen ich eine innere Beziehung habe. Und dazu zählt Frau Schwarzer nicht.

 

Träumen Sie oft und helfen Ihnen manchmal auch Ihre Träume?

   Oft nicht, manchmal. Es ist schon vorgekommen, dass ich versucht habe, einige Träume in Bilder umzusetzen. Manchmal ist mir dies sogar gelungen.

 

Gibt es außer malen und schreiben noch andere künstlerische Ambitionen?

   Ich habe mich ein wenig mit der Bildhauerei beschäftigt und würde gerne weiter in dieser Richtung arbeiten. In der Jugend habe ich eine Zeitlang fotografiert und die Bilder auch selbst entwickelt und vergrößert, habe aber gemerkt, dass mir die Malerei mehr Spaß macht.

Musik liegt mir gar nicht, ich bin total unmusikalisch und würde es mit meiner Talentfreiheit schaffen, innerhalb von zwei Minuten ein komplettes Stadion leer zu singen.


 

Wie wichtig ist Musik für Sie - hören Sie beim malen Musik?

   Hier wiederum liegt mir die Musik. Ich bin eine Stimmungsmalerin, d.h. meine Bilder entstehen sehr spontan und sind abhängig von der jeweiligen Stimmung, in der ich mich befinde.
Zwar habe ich eine bestimmte Bildkomposition vor Augen, doch beim Malen entwickelt das Bild dann eine Art Eigendynamik und das hängt teilweise auch mit der Musik zusammen, die ich bei der Arbeit höre. Das kann Hardrock sein, das können aber auch sanfte Töne sein, je nach Stimmung halt.



Vielen Dank für das Interview.

 

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Susanne Behr



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© COPYRIGHT Mai 2008 by kreativwunder
& Susanne Behr

 

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